Unser Beat. Moabit.

Unser Beat. Moabit.

Erfolgreiche Auswärtsniederlage (0:2)

Im Test gegen Hohen Neuendorf II zeigt Moabit Flexibilität und individuelle Klasse.

Konzentrierter Auftritt im ersten Drittel
Im Modus mit drei Spielteilen zu je 30 Minuten gab es für Moabits Trainerteam gute Möglichkeiten zum Testen, Ausprobieren, Umstellen und individuellen Coachen. Gegen spielerisch klar strukturiert auftretende Gastgeberinnen war dem Moabiter Team anzumerken, dass es Lust auf ein Duell auf Augenhöhe hatte. Das neue Sturmduo Schlechta/Linke zeigte, dass die Spielidee mit einem Fixpunkt im Angriff sinnvoll ist, und generierte vereinzelt Torchancen. Die beste davon vergab Linke nach schönem Pass in den Lauf frei vor der Torhüterin per Linksschuss.
Mit Giesert und Heyde auf den Flügeln war Moabit auch recht dynamisch unterwegs, wenngleich mit ausgeprägter Rechtslastigkeit. Im Zentrum überzeugte Klandt einmal mehr, musste jedoch nach kurzer Zeit mit einer Oberschenkelzerrung das Feld verlassen.
Hohen Neuendorf unterband den Moabiter Spielaufbau in der Folge frühzeitig und kam so nach einem zu kurzen Abstoß zur Führung. Drei Moabiterinnen konnten den Schuss ins lange Eck nicht ausreichend abblocken und so führte Hohen Neuendorf überraschend, aber nicht ganz unverdient.

Die Führung für Hohen Neuendorf

Wechselspiel im zweiten Durchgang
Im zweiten Drittel begann dann das muntere Wechselspiel, erfreulicherweise ohne einen Knick ins Spiel zu bringen. Insbesondere Delfs und Kolmsee konnten auf links das Spiel nun ankurbeln und überzeugten dabei auch in der Defensive. Mit Tanaka und Mizmizlioglu im Sturm war Moabit nun nicht mehr ganz so quirlig, wohl aber kombinationsstark. Durchschlagende Torgefahr entstand leider nur selten, verdient wäre der eine oder andere Abschluss aber gewesen. Im Tor musste Manthe dafür kurz vor Drittelende das zweite Mal hinter sich greifen. Ein beherzter Antritt in den Strafraum wurde von Schlechta und Virchow nicht entschieden genug unterbunden und auch eine glänzende Rettungsaktion auf der Linie durch die Keeperin reichte nicht mehr aus. Im Nachschuss netzte Blau-Weiss ein.

Der Treffer zum Endstand

Taktische Änderungen im letzten Drittel
Mit der Rückkehr von Heyde und Linke als Sturmtandem ging eine Umstellung im FSV-Spiel einher. Schlechta und Virchow sorgten in der Defensive für einen Spielaufbau über lange Bälle in die Spitze, um die athletischen Vorteile im Angriff zu nutzen. Die defensiv und offensiv überzeugende Delfs rückte ins zentrale Mittelfeld und trieb mehrere Angriffe an. So kam Moabit zu mehreren guten Gelegenheiten, die besten vergab Heyde kurz vor Schluss mit zwei starken Antritten nach Kontersituationen. Auch Linke probierte es aus der Distanz, konnte der couragierten Leistung aber kein Krönchen mehr aufsetzen. So blieb es beim insg. gerechten Sieg des Heimteams, dem für ein sehr gelungenes Testspiel an dieser Stelle gedankt sei.

Trainerfazit

[su_quote style=”default” cite=”” url=”” class=””]Unser Team hat heute in mehrfacher Hinsicht überzeugt. Sowohl konditionell als auch kämpferisch waren wir auf Augenhöhe mit dem klassenhöheren Gegner. In taktischer Hinsicht haben heute mehrere Spielerinnen ihre Flexibilität bewiesen und während des Spiels ihr Verhalten der Situation anpassen können. Unser Spielziel wurde vollkommen erreicht und das stimmt uns positiv für die nächsten Testspiele.[/su_quote]

Fotos: Moabiter FSV | Fragen & Anmerkungen? Schreib uns!