Wie schon zum Auftakt konnte Moabit trotz guter Besetzung den Gegnerinnen wenig entgegensetzen.

Individuelle Fehler werden umgehend bestraft
Ein wenig verhext war es schon. Da startet Moabit mit einer dynamsichen Aktion genau nach Plan in das Spiel, vergibt die Chance durch Pia Etzold und bekommt nach sechs Minuten wieder die kalte Dusche und liegt in Rückstand. Mit dem etwas angeschlagenen Selbstvertrauen und den Erinnerungen an das Spiel gegen Viktoria Mitte spielten dann einige Moabiterinnen gehemmt und ließen sich von gut organisierten Buchholzer Damen den Schneid abkaufen. Ein unnötiger Treffer kurz vor der Pause und ein Doppelschlag direkt nach Wiederanpfiff besiegelten dann das Moabiter Schicksal.
Katharina Frey im Moabiter Tor war nicht zu beneiden, flogen ihr doch zwei Fernschüsse um die Ohren, über deren Haltbarkeit man sich zwar streiten könnte, doch die Entstehung ist das eigentliche Problem gewesen. Ohne Not beförderte die Moabiter Hintermannschaft die Bälle in die gegnerischen Reihen und musste dann nahezu tatenlos zusehen, wie sich Buchholz für eine engagierte Leistung belohnte.

Der Anschluss durch Feli Schlechta war dann zwar durchaus verdient, da Moabit den Druck in der zweiten Hälfte steigern konnte und an guten Tagen evtl. mehr Durchschlagskraft gehabt hätte, aber wäre wäre Fahrradkette…
Gegen den SV Seitenwechsel gilt es nun besser aufzutreten – kein leichtes Unterfangen!