Mit ihrem jeweils ersten Tor bescheren die Offensivkräfte den dritten Sieg in Folge.

Starke erste Halbzeit, Zitterpartie im zweiten Abschnitt
Nach ihrem Debüt für das Team in grün am letzten Wochenende als Einwechselspielerin durfte Michelle Heyder gegen Adlershof von Anfang an im linken Mittelfeld auflaufen und belohnte das Trainerteam für diese Entscheidung umgehend. In der 21. Minute wurde sie durch einen langen Ball von Felizitas Schlechta aus der eigenen Hälfte geschickt, Malou Linke verlängerte den Ball geschickt und schon zappelte die Murmel am langen Pfosten im Netz . sauber vollstreckt mit dem linken Fuß aus spitzem Winkel.

Mit der zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Führung im Rücken spielte Moabit weiter konzentriert den Fußball, der in den letzten beiden Spielen bereits den Erfolg gebracht hat. Besonnen aus der Verteidigung ausbauend und mit Tempo über die außen gingen die Gastgeberinnen vor, erspielten sich zwar nur wenige Chancen, wurden jedoch auch selbst nur selten in Bedrängnis gebracht. Negativer Höhepunkt der Halbzeit war dann leider die Verletzung einer Adlershofer Spielerin, der an dieser Stelle eine gute Genesung gewünscht sei.

Knick nach der Pause, Godenrath entscheidet die Partie
Erstaunlich war dann die Entwicklung in der zweiten Halbzeit. Moabit kam weniger laufstark, zunehmend nervös und kaum noch griffig in den Zweikämpfen zurück ins Spiel und stärkte so die aufkommenden Offensivbemühungen der Gäste. So dauerte es nicht lang, bis die eingewechselte Raab den Ausgleich erzielen konnte. Moabit ließ den Angriff über die eigene halbrechte Position zu, verteidigte halbherzig und kassierte so den zu diesem Zeitpunkt durchaus verdienten Ausgleich. Trainer Martin Meyer war außer sich und brauchte einige Momente, um den Rückschlag zu verdauen. Umso bemerkenswerter war dann die Reaktion der Moabiter Mannschaft nach der Einwechslung von Rieke Godenrath. Erstmalig im Sturm aufgeboten brachte sie sofort frischen Wind in die Partie. Mehrere Vorstoße über halblinks konnten zunächst abgewehrt werden, doch vier Minuten vor Schluss setzte sich die großgewachsene Offensive dann durch und konnte den Ball mit einem strammen Schuss über die Torhüterin versenken. Der Jubel war riesig, konnte Moabit das Ergebnis dann doch über die Zeit bringen. Dass es am Ende 2:1 hieß, verdankte Moabit auch dem Glück in der einen oder anderen Situation. Ein Pfostentreffer und Getümmel vor dem eigenen Tor hätten auch zum Ausgleich führen können, doch blieben die drei Punkte letztlich in der Heimat.
“Wir haben in den letzten Wochen mehrere gute Spiele absolviert, heute das erste Mal wieder einen kleineren Einbruch in der zweiten Hälfte erlebt. Mich freut daher umso mehr, dass wir am Ende gewinnen konnten. Gratulation an unsere beiden Tordebütantinnen!”, freute sich Alexander Wegener nach dem Spiel.