Mannschaften

Gelungener Schnuppertag

Der Moabiter FSV ist sehr zufrieden. Sein „Fußballtag“ am vergangenen Wochenende ist in jeglicher Hinsicht gelungen. Zwei Dutzend Mädchen tummelten sich auf dem Nebenplatz des Poststadions in der Lehrter Straße 59, um entweder ihre Fähigkeiten zu verbessern und/oder sich auf der Suche nach einem passenden Verein zusammen mit ihren Eltern ein Bild zu machen.

Moabit - Das DFB-Mobil hatte beim reinen Mädchen- und Frauenfußballverein aus Mitte Station gemacht und den Kindern ein professionelles und innovatives Training beschert – differenzielles Lernen war Trumpf. Am Nachmittag baten dann die Coaches des FSV zu einer Übungseinheit mit verschiedenen Stationen aus den Abteilungen Koordination, Torschuss, Technik, Spiel, Spaß und Spannung.

Mit dem ersten „Moabiter Fußballtag“ wollte der Verein nicht nur neue Mitglieder für den weiteren Aufbau seiner Juniorinnen-Abteilung  gewinnen. „Es geht um mehr“, sagte Matthias Vogel, Sportlicher Leiter.  „Es geht auch um unsere Außenwirkung. Wintercup, Sommercup und regelmäßig solche Schnuppertage - es muss sich herumsprechen, dass bei uns wieder etwas geboten ist. Dazu fördern solche Events das Vereinsleben. Auch wichtig.“

Regina Kirchmaier, FSV-Jugendleiterin, war mit der Resonanz hoch zufrieden: „Wir haben vorher gesagt: Wenn wir zwei, drei neue Spielerinnen gewinnen, haben wir alles richtig gemacht. Die Tinte auf den Aufnahmeanträgen ist zwar noch nicht in allen Fällen trocken, aber ich glaube, das haben wir geschafft.“ Nicht nur die Vereinsfunktionäre waren angetan von ihrem Schnuppertag „Deluxe“. „Ich fand toll, wie sich die Mädels, die schon in der E-Jugend und D-Jugend des Vereins spielen, um die Neuen gekümmert haben. Die wurden sofort integriert“, sagte eine Mutter.

Das perfekte Wetter war pures Glück, andere Faktoren, die zum Gelingen beitrugen, nicht. „Mein großer Dank geht an den Berliner Fußball-Verband. Martin Meyer hat kurzfristig und unbürokratisch für das Gastspiel des DFB-Mobils gesorgt. Eine tolle Nummer weil nicht selbstverständlich. Und natürlich auch ein dickes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer – ob jetzt Trainer, Betreuer, Spielerinnen aus der Ersten, Eltern oder Funktionäre für ihr Engagement“, sagte Vogel.