Spielberichte der B - Juniorinnen

Abgeliefert

Die B-Juniorinnen des Moabiter FSV haben wie erwartet die Landesliga-Partie gegen den 1. FC Wacker 21 Lankwitz gewonnen. 6:1 hieß es am Ende auf dem Nebenplatz des Poststadions. Überragende Akteurinnen waren Moabits Sara Allouch, die vier Treffer erzielte und Wackers Torsteherin Marie Pflugbeil, die ihr Team mit grandiosen Paraden vor Schlimmerem bewahrte.

Moabit - Fünf Minuten vor dem Ende der Partie fasste sich Luana Lorenz mit beiden Händen an ihre Wangen und machte ein überraschtes Gesicht. Gerade hatte sie  - nach feiner Vorarbeit von Anni Zoschke - doch noch ihr Tor erzielt. Aus etwa sieben Meter Distanz drückte sie aus zentraler Position den Ball zum 5:1 über die Linie. Von Beginn der Partie an hatte sie es darauf abgesehen, traf aber in rund einem halben Dutzend erfolgversprechender Situationen immer die falsche Entscheidung: Fernschuss - und damit war Marie Pflugbeil im Wacker-Kasten an diesem Tag kaum zu bezwingen.

Und wenn, dann nur durch Sara Allouch. Die quirlige "falsche Neun" des FSV tat wie ihr von Trainer Martin Pohlmann geheißen und sorgte für zwei schnelle Tore: Das 1:0 mit einem Distanzschuss (6.), das 2:0 eher aus der Nähe. Pohlmann wollte nicht lange zittern, Allouch ersparte ihm das damit. In der Folge beherrschte seine Elf das Geschehen, verhaspelte sich aber das eine oder andere Mal an der Strafraumkante - es fehlte noch an entschlossenen Aktionen. Allerdings war die Dominanz so deutlich, dass auch nach dem Anschlusstor durch Nina Westphal (38.) niemand im Moabiter Lager die Stirn in Falten legen musste.

Nach der Pause beendete Allouch ohnehin sämtliche Gedankenspiele an ein Remis. Ihr 3:1 fiel in der 51. Minute. Mit schwindender Kraft der Mädels aus Lankwitz fiel es Moabit dann leichter, sich gute Chancen zu erspielen. Felizitas Schlechta per Elfmeter, Luana Lorenz wie beschrieben und erneut Allouch passten das Ergebnis noch an den Spielverlauf an.

Schlechta fasste das Spiel schließlich so zusammen: "Ganz gut, bis auf dass ich mit meinen Fernschüssen das Tor nicht mehr treffe." Damit lag die Moabiter Kapitänin nicht ganz richtig. In der ersten Hälfte hatte sie sogar ziemlich genau Maß genommen, doch Pflugbeil hatte ihr Geschoss mit einer unglaublichen Parade noch aus der Ecke gefischt. Wie gesagt: Fernschüsse waren eben an diesem Tag nicht das beste Mittel der Wahl.

Moabiter FSV: Matthes, Hein, Reichert, Zoschke, Semper, Delfs, Lorenz, Schlechta, Supper, Regber, Allouch. Ebenfalls auf Torejagd: Suffrian-Andjelkovic, Shtyti und Koch.