Damen

Moabiter FSV Berlin 2010 - FCK Frohnau 2:0

Wenn der Liebe Gott ein Fußballfan ist, trägt er zur Zeit die Farben weinrot und grün.....
Frohnau-01

Schon von der ersten Minute an hatten wir das Glück auf unserer Seite. Das Spiel hat noch nicht richtig begonnen und es steht 1 : 0 für den Moabiter FSV. Der erste Angriff, ein vor das Tor gebrachter Ball, der an allen vorbeigeht und Tiffy am langen Eck die den Ball dann so glücklich trifft, das er über die Torhüterin hinweg ins Netz geht.

Wer nun geglaubt hat das gibt Sicherheit und Ruhe, sah sich schnell getäuscht. In der Folge, und das sollte sich bis zum Schlusspfiff nicht ändern, spielte nur noch Frohnau. Die Nordberlinerinnen gewannen die Zweikämpfe, spielten besser, hatten mehr Ballbesitz und kamen zu reihenweise Chancen gegen die löchrige Abwehr der Gastgeberinnen. Einzig die Chancenverwertung der Gäste war (zu unserem Glück) grauenhaft. Und wenn dann doch mal was aufs Tor kam, war es sichere Beute der überragenden und sicheren Saskia im Tor.

Der Moabiter FSV hingegen fand fast nicht statt. Da wurden die Zweikämpfe vermieden, weder nach vorne noch nach hinten nachgerückt, mit dem Ball gelaufen bis er weg war, und wenn gespielt wurde dann war es ein Fehlpass. Selten mal einige Spielzüge, die diese Bezeichnung verdienen. So fiel dann das 2 : 0 rund eine Viertelstunde vor Schluss durch eine feine Einzelleistung von Sanem. Ein abgeprallter Ball wird von ihr erlaufen, Sanem setzt sich gegen ihre Gegenspielerin durch und spitzelt den Ball an der Torhüterin vorbei ins Netz.
Fast eine Kopie ihres Treffers aus der Vorwoche.

Und unsere Abwehr? Das ist hier öffentlich zu lesen, deshalb will ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber der Begriff "Abwehr" passt zu dem was wir gemacht haben nicht im geringsten. Ich zitiere hier den Ausspruch eines Zuschauers: "Moabit bittet förmlich um den Ausgleich".

Nun trainieren wir zur Zeit (leider nicht alle) große Umfänge. Nicht wenige haben unter der Woche im Training über Muskelkater geklagt. Einige sind auch mehr oder weniger angeschlagen. Daher ist nicht zu erwarten, das wir unsere Gegner in Grund ud Boden laufen. Aber den Willen das Spiel zu gewinnen will ich schon erkennen. Mir fehlte schon die passende Einstellung. Da haben einige gedacht, nach Blau-Gelb kann da nichts mehr kommen. Das hatten wir doch schon mal.........
Beste Spielerin war diesmal eindeutig Saskia im Tor. Normalleistung brachten noch Sanem und Dede, die sich immer besser einbringt.