Damen

Glück gehört dazu, doch das muss die Mannschaft sich hart erarbeiten.

damen_13_11_2011_003.jpgIch glaube, dass dieser Satz unser Spiel gegen Britz stark beschreibt.

Wir haben das Spiel über nicht immer gekämpft, aber in dem Moment, als es sehr wichtig gewesen ist, war unser Kampfesgeist vorhanden.
Das Punktspiel gegen DJK Britz ist wirklich schwer zu beschreiben. Wir haben in diesen 90. Minuten wirklich alles erlebt.

 

Folgende Spielerinnen haben dieses Spiel zur Trainer-Nervenprobe gemacht:

Tor: Saskia
Abwehr: Jacko – Issi – Nele (Herzlich Willkommen)
Mittelfeld: Brauni – Tessa
Pati – Tiffy – Sabrina
Sturm: Dede – Norma

Ich habe vor dem Spiel wirklich viel verlangt und den Eindruck gehabt, dass es sehr gefruchtet hat, denn in den ersten 25 Minuten haben die Zuschauer nur den Moabiter Frauenfussball gesehen. Wirklich ansehnliche Spielsituationen, lauffreudige Rot-grüne, Kampfesgeist und den Mut für die eigene Spielerin zu kämpfen.
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Dafür wurdet ihr belohnt: In der 20. Minute schießt Sabrina aus der 2. Reihe und unsere kleine Dede steht abseitsverdächtig genau am richtigen Punkt und muss nur den Fuß hinhalten: TOR!
Ok, ok, dass ist nicht geplant gewesen - aber Dede egal, das Runde ist im Eckigen drin!!!!!

Bis zu diesem Zeitpunkt lief auch wirklich alles nach Plan, aber es sollte anders kommen…

Ab der 25. Minute sahen die Zuschauer nur noch die Gäste spielen. Es kam wie es sollte: die Gegner gewinnen überhand im Mittelfeld, die Moabiter Frauen wissen nicht mehr, wo Ihre Position ist und der entscheidende Fehler: das defensive Mittelfeld kann den Pass in die Spitze nicht verhindern und die Stürmerin schießt den Ball in unser Tor. 1:1 in der 30. Minute.

Ab diesem Zeitpunkt gibt es eine Aufstellung in unseren Reihen nicht mehr. Das Gegentor ist wie ein Genickbruch in unser Spiel gewesen, keine Ordnung und schon gar keinen Willen mehr, irgendetwas an diesem Ergebnis zu unseren Gunsten zu ändern.
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Kurz vor Ende der ersten Halbzeit fast eine Wiedeholung vom ersten Gegentor und schon stand es 1:2 für unsere Gäste aus Neukölln.
Wirklich, ich hätte den Schiedsrichter küssen können, dass er endlich zur Halbzeit gepfiffen hat.

Eine deftige Ansprache (es tut mir leid, dass ich so laut gewesen bin) wirkte nicht wie ein Wunder, aber die Frauen in rot-grün versuchten wieder ein wenig Fußball zu spielen.
Ein Schlagabtausch in er zweiten Hälfte, wo es Chancen für die Gäste und für uns gab, aber mit wenig sehenswerten Spielzügen.
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Alle aus dem „Fanblock“ glaubten eine Niederlage zu sehen und kurz vor Ende (89. Minute) gab der Schiedsrichter (Danke für die gute Leistung) noch einmal Ecke für die Gastgeber.
Ich nahm den Tipp von Helmut Hoffmann gern entgegen und schickte unsere „erfahrenen“ Spielerinnen zum gegnerischen Strafraum.
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Der Moment, der wirklich Glückshormone weckte: Tiffy verwandelte die Ecke, die Torhüterin kommt aus ihren Fünfmeterraum und verpasst den Ball, irgendwie schaffen die Gegner es nicht, den Ball aus ihren Sechszehnmeterraum zu schießen und da stand Issi am richtigen Moment, vor dem freien Tor und unbedrängt: TOR, TOR, TOR!!!!

Gott sei Dank, ist das … ich kann es jetzt noch nicht beschrieben, danke Issi!!!!!

Also, wie schon beschrieben, am Ende hieß es 2:2 und ich muss wirklich sagen, es hätte in jeder Richtung anders aussehen können.

Beide Mannschaften zeigten nicht die beste Leistung und wir können zufrieden sein.

Ich kann und will keine beste Spielerin benennen, da jede von euch Ihre starken und schwachen Minuten hatte.

Fazit für Euch muss es sein, endlich zu lernen mit einem Gegentor umgehen zu können.
Ich erwarte am kommenden Wochenende, dass Ihr die ersten 20 Minuten vom Britz-Spiel über die gesamte Zeit abruft.