B - Juniorinnen

B-Juniorinnen spielen 3 : 3 beim 1.FFV Spandau

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nach 0 : 3 Rückstand zur Halbzeit.....

Da lief aber auch alles gegen uns. Ermöglichte die frühe Spielzeit mir wegen meiner Arbeitszeit erst die Anreise zum Anpfiff, lief zudem einiges schief. Da waren die Trikots erst 15 Min. vor dem Spielbeginn in voller Zahl angekommen und dadurch eine korrekte Erwärmung, geschweige eine Einstimmung auf das Spiel gar nicht möglich. b_juni_26_08_12_001.jpg

Da die Mannschaft in neuer Formation zum ersten mal unter Wettkampfbedingungen als 11er auf Großfeld spielen sollte, kann man sich gut vorstellen wie die erste Viertelstunde aussah....
 

So kam es dann auch gleich Knüppeldick: 2:25 Min. standen auf der Uhr, da zappelte der Ball zum ersten mal in unserem Netz. Eine scharf und Kniehoch vor das Tor getretene Ecke prallte vom Bein der Spandauerin in die Maschen. Nach 11 Min. dann ein Foulelfmeter gegen uns und es stand 2 : 0. Wir kamen einfach nicht ins Spiel. Weder kämpferisch oder spielerisch und Spandau konnte schalten und walten nach Belieben.

So fiel dann noch in der ersten Halbzeit das 3 : 0, wieder durch einen Elfmeter. Diesmal hatte Lisa die Sportart verwechselt und im Strafraum Handball gespielt.

Zur Halbzeit hätte wohl niemand auch nur einen Pfifferling für die Moabiterinnen gegeben.
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Aber die sollten uns eines Besseren belehren. Wir hatten in der Halbzeit über unsere Fehler gesprochen und was zu verbessern ist. In der zweiten Halbzeit spielten die Spandauerinnen nicht mehr so dynamisch und Druckvoll wie in der Ersten. Dafür kamen wir so langsam mit dem Großfeld klar und konnten die Partie offen gestalten, ja sogar leichte Vorteile erzielen. So kam dann auch nicht zufällig das 1 : 3 durch einen Hammer von Melissa aus 20 Metern unter die Latte zustande.


Und plötzlich war alles anders. Vor allem unser Mittelfeld mit Alex, Svenja, Jasmin und Katharina drehte nun mächtig auf. Die Gastgeberinnen bekamen das Zittern und Moabit drängte immer mehr. Dann das 2 : 3 durch Svenja, die eine Hereingabe mit dem Oberschenkel über die gute Torhüterin hob.

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Kein halten gab es dann mehr, als Jasmin den an ihr selber verschuldeten Elfmeter zum 3 : 3 verwandelte. Das Spiel war ausgeglichen und beide konnten damit auch gut leben, entsprach das durchaus dem Spielverlauf. Nach wackeligem Beginn waren wir auf dem Großfeld angekommen.


Als beste Spielerin möchte ich Yasmin bezeichnen. Sie ackerte von der ersten bis zur letzten Minute und war immer dort, wo es brannte. An ihrem Einsatz können sich einige ein Beispiel nehmen. Ein besonderes Lob auch an unsere beiden jüngeren C-Spielerinnen, die vor allem in der zweiten Halbzeit tolle Aktionen hatten. Weiter so.......