B - Juniorinnen

ABC 08 - Moabiter FSV 1:2 (1:2)

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Kein Vergleich zum Spandau-Spiel...
9 Grad, Regen und dann im Berufsverkehr quer durch die Stadt nach Adlershof, ganz toll. Bis auf Julia, die im Stau stand, haben es aber alle so ziemlich pünktlich geschafft.
Wir hatten uns viel vorgenommen. Meiner Meinung steht Adlershof zu Unrecht so weit unten, im Hinspiel hatten wir schon 4:0 geführt, das Endergebnis lautete dann 4:3, wir waren also gewarnt.
Die ersten 10 Minuten plätscherten so daher (wie der Regen, insofern haben wir uns etwas angepasst), dann kamen wir allerdings immer besser ins Spiel. So konnte Katharina in Abstaubermanier in der 17. Spielminute das 0:1 erzielen, nachdem die Torhüterin einen strammen Schuss von Ilo nicht festhalten konnte und Katharina goldrichtig stand.
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Fünf Minuten später war Katharina wieder zur Stelle. Einen gefühlvollen, flach gespielten Freistoß durch Yasmin quer durch die gegnerische Abwehr vollendete Katharina zum 0:2, das war von beiden Spielerinnen erstklassig gemacht!
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Ja, und dann kam wieder das, was ich wohl nie verstehen werde. Wir stellten das Fußballspielen wieder ein, frei nach dem Motto: "reicht doch". Hätte es heute aber beinahe nicht. Adlershof besann sich zum einen auf die körperliche Überlegenheit, einige der Moabiterinnen mussten einiges einstecken, zum anderen fingen unsere Gegnerinnen plötzlich an, ebenfalls Fußball zu spielen und uns viel wenig dazu ein.
In der 28. Minute dann der Anschlusstreffer für Adlershof, typisch für den Rest des Spiels: Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, niemand setzt nach, ein Stellungsfehler in der Innenverteidigung und die Adlershofer Spielerin kommt zum Abschluss. Pech noch dazu, Alex war dran, der nasse und rutschige Ball glitt ihr aber durch die Finger.
Jetzt begann das große Zittern. Auch die Pausenansprache verfehlte ihre Wirkung völlig. Trotz immer stärker werdender Hausherinnen rumpelten wir uns über die Zeit und hatten dabei mehr Glück als Verstand und dazu eine sicher haltende Alex.
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Ich wiederhole es hier gerne: Heute hat die bessere Mannschaft verloren.
Mädels, wir haben uns vor Kurzem gemeinsam ein Ziel gesetzt. Zugegeben, dieses ist sehr ambitioniert, aber trotzdem erreichbar. Das klappt aber nur, wenn auch ALLE daran arbeiten. Wir können das schaffen, dafür ist allerdings im kommenden Spiel gegen den Tabellenführer eine ganz andere Einstellung der Mannschaft erforderlich. Die entsprechenden Gespräche haben wir geführt, jetzt liegt es an Euch. MACHT WAS DARAUS!!!
 
Euer Dirk