Damen

5. Platz beim 6. PBW-Cup des SC Staaken

Am Samstag, den 22.05.2010, haben die Frauen des Moabiter FSV sich das erste Mal präsentiert.

Vertreten waren folgende Mannschaften: BSC Preußen 07, SV Plate, BSC Marzahn, 2 Manschaften des SC Staaken und wir natürlich.

Spieldauer betrug 20 Minuten bei einem herrlichen Sonnentag, der uns zum Verhängnis wurde.

Aufgebot: Tor: Saskia
Abwehr: Coco, Jacko und Marlen
Mittelfeld: Issi
Sturm: Tiffy und Sara

Leider haben keine weiteren Frauen den Weg nach Spandau gefunden, so dass wir gezwungen waren, ohne Auswechselspielerin anzutreten.

Wir durften das erste Spiel des Turniers bestreiten und es hieß gegen BSC Preußen 07 eine gute Figur abzugeben. Wir begannen offensiv und haben schon nach kürzester Zeit das 1:0 geschossen. Die andere Mannschaft hatte gefühlte 5% Spielanteil und wir haben das gegnerische Tor immer wieder angegriffen und so kam es, dass wir mit einem 4:0 Sieg vom Spielfeld gingen. Die Tore schossen Issi (2), Sara und Tiffany. Als Coach war ich wirklich überrascht, da man unserer Mannschaft nicht ansah, dass man 2 Monate kein Training hatte.
Spielerisch und läuferisch auf hohem Niveau haben wir gezeigt, dass die Mädels aus dem Poststadion in Berlin wieder angekommen sind.


Im 2. Spiel hieß es, dem SV Plate Parole zu bieten, da wir wussten, dass sie 2:0 gegen Staaken I gewonnen hatten. Wir fingen mit der gleichen Offensive an wie vorherigem Spiel. Wir hielten die Zügel in der Hand und haben oft genug klasse Spielzüge zu zeigen, aber das Tor blieb aus. Die gegnerische Mannschaft kam 3 Mal vor unser Tor und versenkte davon 2. Ich kann den Mädels keinerlei Vorwürfe machen, da sie gefightet haben bis zum umfallen. Am Ende hieß das Ergebnis 1:2 nach einem verwandelten 7-Meter von Issi.
Nach dem Spiel habe ich resigniert und gemerkt, dass die fehlende Kondition ein großes Makel ist und wir im nächsten Spiel gegen BSC Marzahn alle Kräfte zusammen nehmen müssen, um keine Klatsche zu bekommen, wie die Gegner vorher (5:1 gegen SC Staaken II und 6:0 gegn BSC Preußen 07).

Damen in Staaken
Unsere Taktik hieß: Defensive und vollste Konzentration!
Das Spiel begann, wie erwartet. Die Marzahnerinnen spielten auf Turniersieg und liefen auf unser Tor ununterbrochen, jedoch ohne Torerfolg. Die Mädels agierten in der Defensive klasse. Der Angriff begann erst in unserer Hälfte, so dass wir Ihnen keinen Platz gaben, um zum Torerfolg zu kommen. Ich habe schon das Gefühl gehabt, dass wir mit einem Unendschieden vom Platz gehen können, aber es kam anders. Jacko grätschte eine gegnerische Spielerin im Strafraum. Folge: 7-Meter. Saskia war gegen den platzierten Schuss machtlos.
Aber die Mädels wollten nicht aufgeben und nahmen ihre letzten Kräfte vor dem Abpfiff zusammen und konterten ohne Torerfolg. Am Ende bleib es bei der 1:0 Niederlage.
Eine wirklich lobenswerte Leistung gegen einen Gegner mit viel Verbands- und Regionalligaerfahrung. Ich zieh meinen Hut vor euch!!!!

So jetzt hieß es 2 Siege für den 3. Platz!


Als erstes ging es gegen Staaken I auf den Platz. Wir waren wider einmal überlegen, trotz der fehlenden Kondition und die Kräfte nahmen auch nicht zu, bei der Sonneneinstrahlung.
Es gibt eigentlich nicht viel zu sagen, außer das wir unsere Torchancen nicht genutzt haben und somit das Ergebnis aus gegnerischer Sicht, glücklich 0:0 ausgegangen ist.


Die letzte Chance für einen guten Ausgang des Platzes im Turnier sollten wir gegen Staaken II wett machen.
Es begann aus unserer Sicht super. Issi kam zu einem tollen Torerfolg nach super Vorlage von Sara nach kürzester Zeit.
Doch es sollte uns verwehrt bleiben. Die fehlende Kondition wurde uns zum Verhängnis, da Staaken nach dem Gegentor aufgewacht ist und uns nach dem Lehrbuch ausgespielt haben. Am Ende stand es 1:4 und die Mädels kamen erschöpft vom Platz.

Fazit: Frauen, ihr habt super gespielt und jeder weiß für sich selbst, welche Fehler passiert sind und was wir noch zu trainieren haben. Ich will nicht viel um den Brei reden, aber ich weiß, wir sind auf einen guten Weg und ihr habt den Moabit mit breiter Brust präsentiert.
Die Disziplin und das Mannschaftsgefühl war stets zu spüren, so dass ich sagen kann:

Ich bin stolz auf euch!!!

 

Eure Janine