Moabiter FSV – Berliner TSC 3 : 3

damen_25_08_13_001.jpgMit diesem Unentschieden sind unsere Frauen in dieser Saison immer noch ungeschlagen.

Ich lasse mir mit dem Spielbericht gerne einen Tag Zeit um mit gebotenem Abstand dann sachlich und korrekt meine Eindrücke zu berichten. Es ist kein Zufall, dass ich mir nach diesem Spiel einen Tag mehr Zeit zum Überlegen gelassen habe.

Ich habe viele Dinge gesehen die mir gefallen haben, aber auch einige Dinge die mir so gar nicht gefallen haben. Die Zeit habe ich mir genommen um darüber zu befinden, was gehört hier (öffentlich zu lesen) noch mit hinein und was eher nicht.damen_25_08_13_002.jpgMit dem Berliner TSC hatten wir eine Mannschaft mit vielen Jahren Erfahrung in dieser Spielklasse zu Gast. Damit war klar: wir haben ein schweres Stück Arbeit vor uns, wenn wir dieses Spiel erfolgreich gestalten wollten. Und so entwickelte sich dieses Spiel auch.

Kaum hatte das Spiel begonnen, zappelte der Ball schon bei uns im Netz. Viel zu unbedrängt konnten die Gäste im Mittelfeld agieren und nutzten das zu einem feinen Pass in die Schnittstelle der zu weit auseinanderstehenden Abwehr. Die so bediente TSC-erin hatte keine Mühe zum 1 : 0 einzuschieben. Irgendwie schienen wir da noch nicht so recht auf dem Platz zu sein....
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Dachte ich zumindest, die beiden weiteren Treffer der Gäste waren fast eine Kopie dieses Ersten.
Imponierend dann, wie wir diesen schnellen Rückstand wegsteckten. Sofort war Moabit da und machte Druck. Der Lohn war der fast direkt folgende Ausgleich. Sophie traf nach einer schön hereingespielten Ecke mit einem Direktschuss. So stand es nach 6 Minuten schon 1 : 1.
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Nun kam wohl unsere stärkste Phase. Der Berliner TSC wurde permanent unter Druck gesetzt und kam so nicht richtig ins Spiel. Moabit hingegen erspielte sich ein leichtes Übergewicht und auch einige Torgelegenheiten. Folgerichtig, wobei Fußball dieser Logik nicht immer folgt, erzielte Sarah mit feiner Einzelleistung nach einer halben Stunde das 2 : 1. Nun hatten wir es in der Hand nachzulegen und damit das Spiel für uns zu entscheiden.

Stattdessen aber kurz vor der Halbzeit die kalte Dusche. Ein Konter mit abschließendem Pass auf die durchgebrochene Stürmerin und es stand 2 : 2.damen_25_08_13_003_1.jpgAnalog der ersten Halbzeit waren wir auch in der Zweiten noch nicht richtig auf dem Platz und die Gäste gingen schon wieder nach bekanntem Muster in Führung. Wieder liefen wir einem Rückstand hinterher aber auch diesmal ließ die Antwort nicht lange auf sich warten, schoss Sarah nach knapp einer Stunde Spielzeit den Ausgleich zum 3 : 3.

Beide Mannschaften wollten das Spiel noch für sich entscheiden, aber ein weiterer Treffer fiel trotz Gelegenheiten auf beiden Seiten nicht mehr. So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden.

Fazit: wir können in dieser Liga mitspielen und das ist für mich schon einmal eine positive Erkenntnis. Gut ist auch schon, dass wir unsere Gegner unter Druck setzen und nicht so leicht ins Spiel kommen lassen.

Es gibt aber auch noch viel Luft nach oben. So haben wir nicht immer die Grundordnung halten können, haben oft zu hektisch und unüberlegt gespielt und so viele unnötige Ballverluste provoziert. Auch in konditioneller Hinsicht haben noch nicht alle Landesliganiveau.

Nun gilt es, die vorhandene Basis auszubauen, Fehler abzustellen und kontinuirlich weiter zu arbeiten, dann sollte unser Ziel „Klassenerhalt“ zu erreichen sein.


Zeit zum verschnaufen bleibt nicht, schon am nächsten Wochenende wartet mit den Hellersdorferinnen der nächste schwere Gegner auf uns....

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