SV Lichtenberg 47 – Moabiter FSV 2 : 3

Das erste Spiel für beide Mannschaften und damit die erste Standortbestimmung. Von Nervosität war aber,

 

zumindest bei den Gästen, nichts zu spüren. Vom Anstoß weg wurde mit viel Druck nach vorne gespielt und es ging nur in eine Richtung, Richtung Tor der Gastgeberinnen. Hatten diese den Ball wurden sie sofort erfolgreich unter Druck gesetzt und die Moabiterinnen hatten die Kugel wieder. Einzig der Torerfolg blieb versagt. Das hatten wir uns auch selber zuzuschreiben, denn es wurde viel zu kopliziert bis zur Torlinie kombiniert. Das sah zwar gut aus, brachte aber keinen Erfolg.

 

Ganz anders die Lichtenbergerinnen. In der 7. Spielminute fasste sich eine Spielerin ein Herz und schoss mitten aus der eigenen Hälfte den Ball einfach mal hoch und weit auf das Gästetor. Und tatsächlich senkt sich der Ball über der verdutzten Fatjona unter die Latte ins Netz. Ein Sonntagsschuss und es steht 1 : 0 für Lichtenberg. Ich bin mir nicht ganz sicher ob der Ball zuvor überhaupt schon in unserer Hälfte war....

 

Die Moabiterinnen ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und spielten weiter mit viel Druck nach vorne. So kam es dann in der 14. Minute durch Ella zum hochverdienten Ausgleich. Zuvor hatten gleich mehrere Spielerinnen den Ball verfehlt, den Ella am hinteren Pfosten dann doch aus kurzer Distanz einschieben konnte. In der 21. dann das 2 : 1 für die Moabiterinnen durch Svenja. Das war dann auch der Halbzeitstand.

 

In der zweiten Halbzeit kamen die Lichtenbergerinnen wesentlich aggresiver und engagierter aus der Kabine. Die Gäste blieben zwar das bessere Team, aber nicht mehr so deutlich überlegen wie in der ersten Halbzeit. Konnte die Lichtenberger Torhüterin in der 65. Minute noch mit einem sensationellen Reflex den platzierten Schuss von der durchgebrochenen Svenja um den Pfosten lenken, rutschte ihr ein Linksschuss von Katharina 2 Minuten später durch die „Hosenträger“.

 

Dieses 3 : 1 entsprach dem Spielverlauf und wir dachten wohl: das war´s. Weit gefehlt, in der 72. Spielminute konnte eine Lichtenbergerin aus rund 15 Metern völlig unbedrängt auf unser Tor abschließen und hämmerte das Leder zum 2 : 3 in die Maschen. Nun wurde es noch einmal spannend, es blieb aber bis zum Schlusspfiff des guten Schiedsrichters bei diesem Spielstand. Kurz vor Schluss verletzte sich die gerade erst wieder ins Training eingestiegene Anna am Knie. Von dieser Stelle gute Besserung, hoffentlich nichts schlimmeres.

 

Ich denke, es war ein gutes Spiel. Wir sollten allerdings unsere Chancen besser nutzen....

 

Es spielten: Fatjona, Maria, Feli, Anna, Julia, Svenja, Ella, Katharina und Brinja.