Das Beste kommt zum Schluss


FSV Moabit - FSV Hansa 07   0:0

Es ist vollbracht: Die Frauen des FSV Moabit spielen auch in der kommenden Saison in der Landesliga. Die Dogan-Elf holte sich vor heimischer Kulisse gegen den Vizemeister FSV Hansa 07 einen hoch verdienten Punkt, zeitgleich unterlag Konkurrent Hellersdorf Meister Borussia Pankow mit 1:6. Nach dem Abpfiff und großartigem Einsatz waren die Moabiter Kickerinnen völlig erschöpft – aber eben auch überglücklich.

Moabit – Sicher: Die Voraussetzungen für den Klassenerhalt waren vor dem letzten Spieltag nicht schlecht für Moabit. Selbst wenn der FSV gegen Hansa verloren hätte und Hellerdorf ein sensationeller Punktgewinn in Pankow gelungen wäre, hätte das bessere Torverhältnis ausgereicht. Aber weil niemand weiß, wie es tatsächlich kommt, wollte Adem Dogan den Sieg. Aus einer gesicherten Deckung heraus Nadelstiche zu setzen, das war der Plan. Und der wäre fast aufgegangen: Dreimal stürmte Top-Torschützin (11) Sarah Wienhold auf Hansa-Torwächterin Meike Stockbrügger zu, dreimal entschied sie sich für die falsche Variante (40., 45., 85.).  Dazu pfiff ein Distanzschuss von Henriette Nagel nur knapp am 07er-Gehäuse vorbei (23.).

Hansa war besonders in der zweiten Hälfte spielerisch überlegen und hatte seine besten Gelegenheiten folgerichtig in diesem Spielabschnitt. Nach Vorarbeit von Susanne Pracht parierte erst Moabits Torhüterin Jasmin Köbke den Schuss der starken Sophia Ostner bravourös (55.), dann beförderte Vivien Dube aus nächster Distanz und nach Maßflanke von Ostner das Spielgerät in die zweite Etage.

 

 

Das 0:0 in einer von beiden Seiten ambitioniert und fair geführten Partie war leistungsgerecht und am Ende feierte Moabit den Nichtabstieg und Hansa den Aufstieg. Trainer Dogan war hoch zufrieden mit der Leistung seiner Elf: „Unentschieden gegen den Meister, Vizemeister und den Tabellendritten Türkyemspor – wir haben bewiesen, dass wir in die Landesliga gehören.“

 

FSV Moabit: Köbke, Kovtun, Andersson, Ziese, Unay, Rölle, Heyde, Fischel, Nagel, Kirchmaier (Ottinger), Wienhold. Tore: Pustekuchen.