Faustdicke Überraschung

Hauptkategorie: Saison 2015/2016
Kategorie: Damen 2015/2016
Veröffentlicht am Montag, 22. Juni 2015 15:16
Geschrieben von Matthias Vogel
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Einen tollen Erfolg konnte das Team des Moabiter FSV am vergangenen Sonntag beim ersten Kleinfeldturnier der A-Juniorinnen, ausgerichtet vom Berliner Fußball Verband und dem TSV Helgoland, verbuchen. Die aus den Jahrgängen 1997 bis 2000 zusammengewürfelte Sieben  unterlag im Finale dem SV Adler mit 1:3 nach Neunmeterschießen.

Tempelhof - Zu gerne würde der BFV den Spielbetrieb von U19-Teams aufnehmen. Bis dato wechseln die Mädchen bekanntlich schon nach der B-Jugend in den Seniorinnen-Bereich. Das Turnier auf der Anlage des TSV Helgoland sollte für die Vereine eine Art heranführende Wirkung haben. Ob die Absage von zwei der zehn geladenen Teams am Vortag des Turniers bereits  ein Fingerzeig für den Verband sein könnte, wird man sehen.

Jedenfalls zeigten die Mannschaften über weite Strecken sehenswerten Fußball. Nach den Gruppenspielen fand sich der Moabiter FSV nach einem 2:1-Sieg über den SC Borsigwalde, einem torlosen Remis gegen den FFC Berlin und einer herben 0:4-Klatsche gegen den SV Adler ein wenig überraschend im Halbfinale wieder.

Dort ließ Moabit aber dann gegen den Nachwuchs des Verbandsligisten Grün-Weiß Neukölln sein Potenzial aufblitzen. Durch Treffer von Katharina und Maria münzte der FSV einen 0:1-Rückstand noch in einen Sieg um und zog verdient ins Finale ein. Dort ging es erneut gegen den SV Adler, der sich im zweiten Semifinale gegen FC Victoria 1889 Berlin durchgesetzt hatte. Das Endspiel war packend. Das 0:1 konnte Maria kurz vor Schluss der Partie noch egalisieren, im entscheidenden Neunmeterschießen zog der FSV aber dann mit 1:3 den Kürzeren.

Alex, Justine, Jana, Maria (o.v.li.), Svenja, Kata, Brynja und Julia (u.v.li.)


Coach Matthias Vogel war mit der Leistung der Moabiter Juniorinnen hoch zufrieden. „Wir wollten uns hier anständig präsentieren und das ist uns gelungen. Dass wir auch noch so weit gekommen sind, ist umso erfreulicher und einer bemerkenswerten Leistungssteigerung der Mädels nach der Gruppenphase geschuldet.“

maz