Hoher Besuch

Hauptkategorie: Saison 2015/2016
Kategorie: Damen 2015/2016
Veröffentlicht am Dienstag, 10. November 2015 13:40
Geschrieben von Matthias Vogel
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Nach drei Wochen Spielpause geht es für die Landesliga-Frauen des Moabiter FSV am morgigen Mittwoch, 11. November, wieder rund. Und der Gegner könnte kaum stärker sein: Türkiyemspor Berlin gastiert. Die Mädels aus Kreuzberg haben am vergangenen Wochenende eindrucksvoll ihre Aufstiegsambitionen unterstrichen und beim Tabellenzweiten SV Seitenwechsel mit 3:2 gewonnen. Moabit ist also klarer Außenseiter. Beginn ist um 18:30 Uhr auf dem Nebenplatz des Poststadions in der Lehrter Straße.

Moabit – Für den Moabiter FSV, der sein Dasein derzeit auf dem vorletzten Platz der Tabelle fristet, kommt ein Gegner vom „Kaliber Türkiyemspor“ ungelegen. Das Team sucht seit Saisonstart vergeblich nach Form, Rhythmus und so etwas wie ein echtes Erfolgserlebnis und ausgerechnet gegen den Tabellendritten wird das nur schwer zu finden sein. „Da müssten schon ein, zwei Umstände zusammenfallen, damit wir gegen die etwas holen“, sagt Trainer Matthias Vogel. Also Türkiyem neben der Spur und Moabit mit einem Sahnetag? „So in etwa“, sagt Vogel. „Aber nur, wenn Sahnetag auch bedeutet, dass wir unsere Chancen nutzen.“
In der Tat lahmt der Angriff des FSV. Die beiden Top-Torschützen der vergangenen Saison Sarah Wienhold (11) und Clara Bader (9) haben überhaupt noch nicht getroffen. Wienhold plagt schlichtweg die Ladehemmung, Bader zog sich nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland gleich im ersten Spiel gegen Stern eine unangenehme Knieverletzung zu. Als Indizien für die Flaute im Sturm dienen besonders die beiden Partien  gegen den SV Adler (1:1) und eben gegen die Verbandsliga-Reserve des FC Stern 1900 (0:1). Mit mehr Kaltschnäuzigkeit vor der Kiste hätten beide Spiele durchaus siegreich gestaltet werden können. „Wir stehen hinten ähnlich stabil wie in der vergangenen Saison, der Kader ist wesentlich breiter und spielerisch haben wir sicher ein bisschen zugelegt. Aber torgefährlich ist im Moment echt etwas anderes“, sagt Vogel.
Gegen Tükiyemspor fehlen dem Moabiter FSV Spielgestalterin Regina Kirchmaier, Nanett Ottinger und Lisa Schaak, der Einsatz von Clara Bader ist weiterhin fraglich, genauso wie der von Julia Kovtun. Ansonsten kann Vogel aus dem viel zitierten Vollen schöpfen. Obwohl die Favoritenrolle klar vergeben ist, sollen auf dem heimischen Kunstrasenviereck sicher keine Geschenke verteilt werden. „Ich verlange natürlich Kampf und Leidenschaft. Und dann gucken wir mal, was am Ende rumkommt“, so der FSV-Übungsleiter.