Da schau' her, Frau Stachelbeer!

 

Geschafft! Die Fußballerinnen des Moabiter FSV haben sich für die Endrunde der diesjährigen Landesliga-Hallenrunde am 24. Januar qualifiziert. Das stand nicht unbedingt zu erwarten. Bei der Vorrunde am Sonntag in der Schöneberger Sporthalle am Sachsendamm sicherten sie sich aber völlig verdient den dritten Platz.

Moabit/Schöneberg – Der vorletzte des aktuellen Landesliga-Tableaus hinterließ dabei einen sehr positiven Eindruck. Im ersten Spiel gegen die Verbandsliga-Reserve des FC Stern 1900 traf Jana Allershausen zur Führung, danach wurden einige gute Möglichkeiten zum 2:0 ausgelassen. Kurz vor Ende der Begegnung gelang Stern noch der aus Moabiter Sicht sehr ärgerliche Ausgleich. Den Grundstein für das Weiterkommen legte der FSV dann im Vergleich mit dem SC Borsigwalde.

Clara Bader markierte das 1:0. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich tüteten Franzi Groß und Regina Kirchmaier per Doppelschlag den Dreier ein, mehr als der Anschlusstreffer gelang Borsigwalde nämlich nicht. Vom 1. FC Schöneberg trennte man sich mit einem 1:1-Unentschieden, Sarah Wienhold egalisierte den 0:1-Rückstand. Am Ende setzte es noch ein 1:4 gegen Türkiyemspor Berlin. Kirchmaier gelang kurz vor dem Abpfiff der Begegnung, in der die Moabiter Mädels klar unterlegen waren, immerhin noch die Ergebniskosmetik.

 

Hinter Turniersieger Türkiyemspor und Borsigwalde löste der FSV als Dritter das Ticket für die Finalrunde am 24. Januar. Ein schöner Achtungserfolg. Coach Matthias Vogel war dann auch sehr zufrieden: „Dafür, dass wir nicht in der Halle trainieren können, haben wir echt passablen Fußball angeboten. Insgesamt fehlte uns ein wenig Selbstvertrauen und speziell in den letzten beiden Spielen auch der Dampf. Sonst wäre sogar der zweite Platz möglich gewesen.“