Ein dickes Brett zu bohren

Moabit - Die Fußballerinnen des Moabiter FSV müssen am Sonntag, 24. April, ein dickes Brett bohren. Zu Gast ist der Tabellendritte SV Seitenwechsel – eine Elf, die unter anderem ehemalige Bundesliga-Spielerinnen an Bord hat und die aus spielerischer und taktischer Sicht sicher am meisten zu bieten hat in der Landesliga. Damit nicht genug, muss der der FSV wie schon gegen Sparta Lichtenberg auf einige Leistungsträgerinnen verzichten.

 

Anpfiff der Partie ist um 12:20 Uhr, doch bereits vorher bekommen die Freunde des Moabiter Frauenfußballs auf dem Nebenplatz des Poststadions in der Lehrter Straße etwas zu sehen. Die zur Winterpause neu formierte 7er-Trupper empfängt Viktoria Berlin III, der Ball in dieser Begegnung rollt ab 11 Uhr.

Trotz der personell angespannten Lage will Moabit gegen Seitenwechsel punkten. „Alles, was jetzt zu unserem Seelenheil beiträgt, hilft uns in der kommenden Saison“, sagt Trainer Matthias Vogel. Zählbares zu erringen wird aber denkbar schwer, in Britt Schönrock (Arbeit) und Saskia Ziese (Bänderriss) fällt die etatmäßige Innenverteidigung aus. Auch eine der Stellvertreterinnen ist beruflich bedingt nicht am Start – Kerstin Höper. „Sehr schade, sie hat gegen Kreuzberg eine Riesenpartie hingelegt. Jetzt müssen wir improvisieren“, so Vogel. Dazu fehlen die beiden schnellen Außenspielerinnen Jana Allershausen (Bänderdehnung) und Jana Heyde (Knie) sowie Carlien Abbes und Katharina Te Brake (beide Urlaub).

Der Moabiter FSV freut sich über zahlreiche Zuschauer, die gespannt sein dürfen, was die beiden Not-Formationen gegen Viktoria und Seitenwechsel anzubieten haben.