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Trainerwechsel in Moabit

Adem Dogan hat sein Amt als Trainer der Landesliga-Elf des Moabiter FSV für einen Nachfolger freigemacht. „Ich kann aus beruflichen Gründen einfach nicht immer das Training leiten. Und das ist weder für die Mannschaft, noch für mich optimal“, begründete er seine überraschende Entscheidung. Dogan hatte mit den Frauen trotz anfänglich massiven Personalmangels und der Hypothek von drei Strafpunkten aus der vergangenen Saison noch den Klassenerhalt geschafft. Er bleibt dem Verein aber treu und wird in die Funktionärsebene wechseln. 

 

"Wir sind mit der Leistung von Trainer Adem Dogan höchst zufrieden", kommentierte die Vereinsvorsitzende Saskia Ziese den Rücktritt des Coaches. "Er ist in unseren Verein eingetreten, als die Situation mehr als schwierig war, und hat mit seiner sportlichen Kompetenz und seinem freundlichen Wesen viele positive Impulse gesetzt und stets hohes Engagement gezeigt. Wir sind sehr glücklich, dass er dem Verein erhalten bleibt und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit mit ihm." 

 

Die sportlichen Geschicke bei der moabiter Frauenmannschaft lenkt ab sofort der bisherige Co-Trainer Matthias Vogel. "Ich war selbst überrascht von Adems Entscheidung und hatte mich schon auf ein weiteres Jahr als Co eingestellt. Jetzt freue ich mich auf die Aufgabe und auch über das Vertrauen, das mir der Verein entgegenbringt." Vogel (45) spielte gute 30 Jahre aktiv Fußball, ehe er auf die Trainerbank wechselte. In seiner alten Heimat Bayern trainierte er nach dem Erwerb der B-Lizenz Herrenteams und Jugendmannschaften (D- und B-Jugend männlich) im unteren Amateurbereich. 

 

"Matthias Vogel ist im April dieses Jahres zu uns gestoßen und ist höchst motiviert, den Frauen- und Mädchenfussball beim Moabiter FSV voranzubringen. Wir halten ihn für einen fähigen und  sympathischen Trainer, der die Spielerinnen motiviert und viel Spaß in die Übungseinheiten bringt. Die Frauen sind traurig darüber, dass Adem Dogan zurückgetreten ist, freuen sich aber auch auf den neuen Trainer, der sie in der Rückrunde beim Abtiegskampf schon mit vollem Einsatz unterstützt hat. Für den Verein ist er ein Glücksgriff - über seinen Trainerposten hinaus arbeitet er mit Herzblut an der Entwicklung neuer Ideen, um den Verein mit Leben zu füllen. Schön, dass er den Weg zu uns gefunden hat. Wir wünschen ihm maximalen Erfolg für die kommende Saison", sagte Saskia Ziese.

Saskia Ziese und Martin Müller

Moabiter FSV Berlin 2010 e. V.