Unser Beat. Moabit.

Unser Beat. Moabit.

Moabit schlägt Borsigwalde 6:1

Nach dem deutlichen Sieg gegen Aufsteiger Adler konnte auch Absteiger Borsigwalde vom Platz gefegt werden, wenngleich das Spiel dem Moabiter einiges abverlangte.

Frühe Führung durch Klandt und Lorenz
Moabit trat nach dem Sieg gegen Adler leicht verändert an, Jule Klandt und Pia Etzold rückten zusammen mit Torhüterin Sofie Manthe zurück ins Team und die neugewonnene Stabilität in der Defensive machte sich bemerkbar. Mit kontrollierten Bällen in die Tiefe leitete Manthe Angriff um Angriff ein, verdiente sich ein Extralob der Trainer: “Mit ihr kam wieder Ruhe ins Aufbauspiel. Katha Frey hat sie zuvor gut vertreten und dem Team einen starken Dienst erwiesen, ist jedoch sicher auch froh, nicht jedes Wochenende doppelt spielen zu müssen.”
Klandt, dieses Mal auf links, kam nach 11 Minuten durch eine Heyde-Vorlage zur verdienten Führung für Moabit – Erleichterung bei allen Beteiligten. Als dann Luana Lorenz kurz darauf nach Vorarbeit von Pia Etzold zum 2:0 erhöhen konnte, schienen alle Dämme zu brechen. Angriff um Angriff lief Moabit aufs Gästetor und behielt dabei auch defensiv die Ordnung. Der nächste Treffer gelang dann jedoch nach einem Fehler im Aufbauspiel und anschließendem Foulspiel den Gästen per Strafstoß. Würde Moabit nun wackeln?

Etzold und Schlechta entscheiden das Spiel
Glücklicherweise war Pia Etzold nach einigen Wochen Abwesenheit sofort auf den Punkt in Form und belohnte ihre gute Leistung mit dem Tor zum 3:1 vor der Pause. Vorausgegangen war ein Moabiter Standard – keine Rarität in dieser Saison. Insbesondere in der Vorbereitung präsentierte sich Moabit hier stark verbessert. Sehr wichtig war zu diesem Zeitpunkt auch die Moabiter Viererkette um Inga Müller und Judith Mülders sowie zu Spielbeginn mit Hanyah Holletzek. Hervorzuheben ist dabei die neugewonnene Flexibilität im Moabiter Kader. So konnte während des Spiels reibungslos umgestellt werden, ohne dass Qualitätsverluste eintraten.
Nach der Pause war dann die Zeit für Feli Schlechta gekommen, die mit ihren beiden Treffern ihr Torekonto auf vier Treffer aufplustern konnte – nicht schlecht für eine umgeschulte Innenverteidigerin… Besonders der zweite Treffer per Fernschuss war ein kleines Sahnehäubchen für das Trainerteam: “Feli ist in jungem Alter schon als Führungsspielerin anerkannt, übernimmt Verantwortung und scheut unangenehme Momente nicht. Da freut es uns, dass sie auch auf dem Platz zählbaren Erfolg einfahren kann. Schade, dass sie jetzt drei Wochen verreist ist, sie wird uns fehlen.”
Den Schlusspunkt setzte dann Luana Lorenz, die einen Rückpass abfangen und unbedrängt einschieben konnte. Insgesamt ein verdienter Sieg gegen einen Gegner, der sicher noch einige Punkte einfahren wird.

Fotos: Moabiter FSV | Fragen & Anmerkungen? Schreib uns!