Moabit überzeugt im ersten Test.

Dominante Leistung gegen dezimierte Neuköllnerinnen
Am Samstag waren die Sportlerinnen von Grün-Weiß Neukölln ins Poststadion angereist, mussten sich jedoch mit zehn Spielerinnen begnügen, da die Urlaubsplanung einiger Akteurinnen noch nicht mit dem Vorbereitungsplan in Einklang zu bringen war.
Moabit konnte hingegen wie geplant mit ordentlicher Besetzung starten und erwischte einen Sahnestart. Iman El Rahal per Abstauber und Malou Linke stellten die Weichen bereits nach acht Minuten auf Sieg. Insbesondere Jana Heyde, die das Team im zentralen Mittelfeld als Spielführerin antrieb, verdiente sich im ersten Spielviertel ein besonderes Lob für ihre engagierten Vorstöße. Sich mit einem Treffer zu belohnen war ihr leider an diesem Tag nicht vergönnt, die Latte oder Gegnerinnen standen immer im Weg.
Besser machte es Judith Mülders, die ihre starken Trainingseindrücke bestätigen und eine gute Frühform präsentieren konnte. Zwei Treffer vor bzw. nach der Halbzeitpause sorgten für die Entscheidung in einem Spiel, dass aufgrund der Unterzahl der Gäste natürlich nur begrenzte Aussagekraft haben kann. Unabhängig davon war das Trainerteam zufrieden mit dem Auftreten im ersten Durchgang.

Zuschauen und Genießen.

Nachlassende Kräfte und munterer Trikottausch
Die Personalsituation auf Neuköllner Seite verschärfte sich leider zur Pause und in Hälfte zwei weiter. Als nach einem Zweikampf dann auch noch eine weitere Spielerin das Feld verlassen musste, gute Besserung an dieser Stelle, füllten Vivien Köneke und Julia Kovtun das gegnerische Team auf – mit Erfolg. Beide waren am Anschlusstreffer für Neukölln beteiligt, der nach weiteren Treffern der starken Malou Linke und Jule Klandt (2), lediglich das 1:7 bedeutete. Insgesamt war die zweite Hälfte aufgrund der heißen Temperaturen wesentlich schwächer, doch konnte Moabit auch hier einige Höhepunkte setzen. Ein Sonderlob verdienten sich darüber hinaus Charlene Giesert bei ihrem Debüt für Moabit sowie Kira Wöber und Inga Müller als freiwillige Torhüterinnen.

Ein großer Dank geht an das tolle Gästeteam, das trotz Unterzahl angereist ist und eine engagierte Leistung gezeigt hat. Viel Glück für die weitere Saison!