Der Moabiter FSV steht vor einem entscheidenden Spiel hinsichtlich der Zielsetzung für die kommenden Wochen. Mit dem TSV Mariendorf wartet ein direkter Konkurrent auf das Team aus Mitte.

Klarer Hinspielsieg – Moabit mit stark verändertem Gesicht
Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams konnte der Moabiter FSV durch Treffer von Etzold, Allouch und Wöber klar für sich entscheiden. Die Umstände haben sich seitdem deutlich geändert, sodass eine Prognose für das Rückspiel kaum zu wagen ist. Aus der damaligen Startelf werden sechs Spielerinnen nicht zur Verfügung stehen, das Gesicht der Mannschaft sich also stark vom Sonntagsteam unterscheiden. Trainer Alexander Wegener sieht darin eine Chance für sein Team: “Wir haben mit einem deutlich schwierigeren Start in die Rückrunde gestartet, nachdem uns vier Leistungsträgerinnen verlassen haben. Mit Ausnahme des Spiels gegen Hansa 07 waren wir bisher immer spielerisch das stärkere Team und haben verdiente Erfolge eingefahren. Viele Spielerinnen, die zuvor in der zweiten Reihe standen, übernehmen immer mehr Verantwortung und Führungsaufgaben im Team. So sind wir schwer auszurechnen.”

Mariendorf in guter Verfassung – Graßmann vor Landesliga-Debüt
Auch das Heimteam der TSV hat in den letzten Wochen fleißig gepunktet. Neben den Pflichtsiegen gegen den FFC und den BSC Marzahn, wurde auch der 1. FC Schöneberg geschlagen. Gegen Stern 1900 II gab es zudem nur eine knappes 0:1. Beide Gegner stehen dem FSV noch bevor und so wird das Duell am Wochenende einen wichtigen Wink dahingehend geben, wohin es in den nächsten Wochen in der Tabelle gehen kann. Schafft der Moabiter den Anschluss an Hansa 07 oder können Schöneberg und Mariendorf vorbeiziehen?
Ihren Beitrag zum Erfolg leisten will sicherlich auch Jessica Graßmann, zum Winter zum Team hinzugestoßen und zuletzt mit dem Debüt in Moabits Bezirksliga-Mannschaft: “Von ihr erwarten wir uns zusätzliche spielerische Klasse. Zudem haben wir neben der zurzeit abwesenden Wienke Jensen endlich mal wieder einen Linksfuß im Team – die sollen ja ein Faible für besondere Momente haben.”, orakelte Meyer vor dem Spiel.