Unser Beat. Moabit.

Unser Beat. Moabit.

Tag der Geschenke gegen Wacker (1:4)

Punkte wollte man am Wochenende endlich wieder holen, leider wurde daraus nichts, da man wie schon in der Vergangenheit reichlich Geschenke an Wacker verteilte.

Vielversprechender Beginn
Es begann eigentlich alles ziemlich hoffnungsvoll, es standen im Endeffekt zwar nur 13 der zuvor eingeplanten 16 Spielerinnen zur Verfügung, aber dafür hatte man gerade im Offensivbereich sehr viel Tempo für Bezirksliga Verhältnisse, so dass man eine torreiche Partie mit Aussicht auf Punkte erwarten konnte. Wacker Lankwitz kam mit einem riesigen Aufgebot an den Start, es war sogar eine richtige Ersatztorhüterin dabei, sowas sieht man nicht alle Tage in der Bezirksliga.
Gleich von Beginn an übernahm der Gast die Kontrolle über den Ballbesitz, während Moabit versuchte den Spielaufbau zu stören und schnell zu kontern. Beide Teams kamen immer wieder zu Abschlüssen, treffen konnte allerdings niemand, mal lag es an der Schußqualität, mal an guter Torhüterleistung.
In der 36.Minute dann das 0:1 wie aus dem Nichts, hoher Ball in den Moabiter Strafraum, Torhüterin Mausbach kommt raus, springt und entscheidet sich den Ball mit der Brust anzunehmen anstatt ihn zu fangen, der Ball fällt den Wacker Spielerinnen vor die Füße und die bedanken sich. Zwei Minuten später Angriff Lankwitz über rechts, Versuch einer Flanke, die Torhüterin steht ungünstig und der Ball senkt sich ins lange Eck, 0:2, zwei unnötige Tore besiegelten den Halbzeitstand, da Lorenz eine gute Chance zum Anschlusstreffer für Moabit leider ungenutzt ließ.

Moabiter Druckphase schnell gedämpft
In der Kabine waren sich Moabiter Spielerinnen und Trainer aber einig, das Spiel ist noch nicht gelaufen, da ist noch was drin, denn besonders die schnellen Stürmerinnen Luana Lorenz und Debütantin Isabel Schniepp sorgten immer wieder für Gefahr in der Lankwitzer Hintermannschaft, es sollte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis ein Ball reingeht. Wie so häufig erhielt man aber vorerst einen Dämpfer, Wacker kombiniert durch die Mitte, spielt abseitsverdächtig hinter die Abwehr und erhöht auf 3:0 für die Gäste. Im Gegensatz zum letzten Spiel steckte Moabit nun allerdings nicht auf, sondern versuchte weiter ein Tor zu erzielen. Dieser Einsatz wurde in der 66. endlich belohnt, erneut ein Angriff über Lorenz, die legt den Turbo ein, entschied sich gegen den Abschluss und machte lieber einen Haken um dann auf Kira Wöber abzulegen, die ließ sich nicht zweimal bitten und netzte eiskalt ein, nur noch zwei Tore Rückstand und reichlich Zeit für weitere Tore. Leider wurde Wacker durch den Treffer nicht übermäßig nervös und blieb sicher im Ballbesitz, Moabit versuchte es weiter mit schnellen Gegenangriffen, konnte aber keine Gelegenheit in einen weiteren Torerfolg ummünzen. Fünf Minuten vor Schluss dann ein weiteres Gegentor, flacher Abstoß zu Mizmizlioglu, die lässt klatschen, leider zu schwach, der Gegner nutzt die Misskommunikation und stellt das Endergebnis von 1:4 her.

Trainer Wegener nach dem Spiel, “Der Sieg für Wacker geht schon in Ordnung, nichtsdestotrotz ist es ärgerlich, wenn man überlegt, dass man ohne die drei geschenkten Tore und etwas mehr Spielglück durchaus hätte etwas holen können.”
An dieser Stelle noch gute Besserung an die verletzte Wacker Torhüterin und danke an den Lankwitzer Trainer für das faire Verhalten während des Spiels.

Fotos: Moabiter FSV | Fragen & Anmerkungen? Schreib uns!