UNSERE GESCHICHTE

Im Frühjahr 2010 entstand in Moabit ein Frauensportverein – denn die Gründerinnen, Fußballerinnen aus Moabit und ganz Berlin, wollten nicht mehr das Anhängsel in einem Verein sein, in dem sich alles nur um die erste Männermannschaft dreht. Und so startete der neue Verein mit über 50 Spielerinnen in die neue Saison. Vier Teams bei den Juniorinnen, ein Team in in der Bezirksliga der Frauen liefen jetzt unter dem Namen „Moabiter FSV“ auf.

Wenige Monate nach der Gründung organisierte der kleine Verein das erste eigene Turnier: 58 Mannschaften spielten beim „Summercup 2010“ im Poststadion und auch in den Folgejahren fanden immer wieder eigene, große und kleine, Turniere statt.

In der, für einen Fußballverein, recht kurzen Vereinshistorie gab es auch sportliche Erfolge: Der Aufstieg des Frauenteams in die Landesliga 2013 und dann der Aufstieg in die Verbandsliga 2017. Und es gab auch Misserfolge, wie z.B. den direkten Wiederabstieg. Ein zweiter Versuch in der Verbandsliga wird in der Saison 2023/24 unternommen, nachdem das Team erneut eine tolle Platzierung in der Landesliga erreichen konnte.

Aber, obwohl die Moabiterinnen natürlich lieber gewinnen als verlieren, stand und steht der sportliche Erfolg nicht an erster Stelle: Die Liebe zum Fußball, der Spaß beim gemeinsamem Spiel, das Erleben von Teamgeist und Gemeinschaft ist das, was den Verein auch in Zukunft auszeichnen soll.

Funfact: Da der Moabiter FSV vom SC Union 06 abstammt, der der Nachfolgeverein der SG Union Oberschöneweide ist (1950 war’s, wer erinnert sich nicht, als Hanne Sobeck mit seinem Team in den Westen gegangen ist), aus der wiederum auch der 1. FC Union hervorgegangen ist, ist der Moabiter FSV also die verstoßene Nichte der Eisernen?

Bericht auf moabitonline.de

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