Die U17-Juniorinnen des Moabiter FSV spielten bis zum Abbruch der Saison aufgrund des Coronavirus in der 8er B-Juniorinnen Bezirksklasse. Fassen wir diese kurz in Zahlen zusammen:

Somit lautet die Antwort klar Nein. Die Mädels hatten Veränderungen seitens des Trainerinnenteams. Dies bringt immer erst eine Kennenlernphase sowie das Einlassen auf neue Trainingsinhalte und -regeln mit sich. Trotz der teilweise geringen Trainingsbeteiligungen und der vielen Ablenkungen am Platz hat die Mannschaft gewissenhaft trainiert und immer den Wunsch nach Verbesserung verdeutlicht. Dies zeigte sich besonders durch viele Fragen im Bereich des taktischen Spielverständnisses oder der Bitte um mehr Krafteinheiten während des Trainings. Ebenso wollten die Spielerinnen den Zweck jeder Übung verstehen. Wie hilft mir diese Einheit weiter? Wo kann ich sie im Spiel anwenden? Wie führe ich sie optimal aus? Sind Abwandlungen in bestimmten Situationen eventuell effektiver? Die Motivation sich auch über das eigene Spielen hinweg dem Fußball und dem Verein zu widmen, zeigt das Engagement von Mia, die erfolgreich an der Junior Coach Ausbildung teilnimmt und mit ihrer Mitspielerin Polly das Trainer*innenteam aus Mika und Sofie (beide in den Frauen*teams aktiv) beim Ferienschnuppertraining unterstützt. Auch hier wird die Verzahnung der Erwachsenen- und Jugendteams sichtbar.

„Die Mädchen können stolz auf die vergangene Saison sein. Obwohl wir am Ende der Spielzeit nur neun Spielerinnen waren, haben wir kein Spiel in Unterzahl bestreiten müssen und stattdessen die Liga auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen. Vor allem der 2:7 Sieg gegen das drittplatzierte Team (SC Staaken) im letzten Spiel der frühzeitig abgebrochenen Saison verdeutlicht die positive Entwicklung der Mannschaft. Nachdem wir in der Hinrunde zuhause nicht über ein 2:2 hinauskamen, zeigt dieser deutliche Sieg, dass die Mädchen nach der Winterpause wieder richtig angreifen wollten. Leider machte und das Coronavirus einen Strich durch die Rechnung. Nichtsdestotrotz freut es mich, dass das Team trotz kontaktlosem Training und fehlenden Spielen nicht den Spaß verliert. Nun bin ich gespannt auf die kommende Saison, in der wir uns, auch wenn wir voraussichtlich weiterhin auf dem Kleinfeld spielen, mehr auf das Großfeld und den Übergang in den Frauenbereich konzentrieren werden. Hier werden einige Spielerinnen schon erste Erfahrungen im Landesliga- und Bezirksligateam sammeln können. Ich freue mich auf die neuen Gesichter im Team und wünsche denen, die sich aus der Mannschaft verabschieden, viel Erfolg im neuen Verein“ fasst Trainerin Jule Klandt die abgebrochene Saison ein klein wenig stolz zusammen und blickt optimistisch auf die kommende Spielzeit.